Auf den Bildern beim Bau der Werkstatt sind bereits die ersten Abgüsse aufgetaucht, welche ich nun hier genauer vorstellen möchte.
Der erste war ein Lamborghini Miura SVJ Roadstar von 1981 (Diecast Modell)
Die Karo wurde komplett gestripped, entlackt mit Knetmasse gefüllt und mit Silikon gebadet.
Eigentlich war es nur ein Test ob das alten Silikon noch brauchbar war.
Das ist der erste Testschwenk um die Form zu säubern und um zu sehen ob alle Details hervor kommen.
Die Hinterschneidungen sind bis auf die Auspuffrohre in den sich ein Luftbläschen festgesetzt hatte alles gut herausgekommen.
Eine Luftblase hatte sich bereits im Guss versteckt, die aber gut entfernbar ist (sieht man am Luftaustritt hinter dem Vorderrad)
Trotz ungleichmäßigem Schwenk bin ich nach so langer Zeit mit dem ersten Ergebnis dennoch recht zufrieden.

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Die Erstellung einer zweiten Karo bringt das Fahrzeug gesäubert auf 6,85g
der nächste Schwenk wurde ein "Maserati Bora Gruppe 4 (1973)" gemacht.
Hinten hat er eine starke Hinterschneidung, bei der ich erst dachte das Auspuffsystem im Modell zulassen und die Vertiefung dann zur Hälfte aufzugießen.
Hab es aber erst so probiert.

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An sich ist die Vertiefung im Silikon gut und Blasenfrei geworden.
Ist aus der Perspektive nicht wirklich zu sehen, aber die obere innere Kante ist entsprechend dünn geworden.
Allgemein ist es das Problem des Schwenkens das das Resin an scharfen Innenwinkeln oder Teilen die weit in die Karo reichen weg läuft.
Um dem zu begegnen mische ich nach dem Schwenk wenn er angezogen ist eine weitere kleine Portion an und wenn diese beginnt anzuziehen "spachtel" ich es auf die dünnen Stellen.
Dafür dient mir in der Regel der FirstShot um die Problemstellen zu finden und die Menge des benötigten Resin genauer anpassen zu können.
Hier habe ich jetzt nur die dünnen Bereiche mit Sekundenkleber verstärkt, da sie sich ihmo in einem für Brüche ungefährdetem Bereich befinden.
Noch nicht fertig ausgeschliffen wiegt sie zur Zeit 7.50g .