Die Kontaktierung bzw. der Abgriff für die Weichenzunge lief noch nicht optimal, so hatte ich mir bei Ali Federn bestellt.
Der Niet ist nun federnd gelagert und hat nun viel besseren Kontakt als das regulieren des Anpressdruck über den Arm des Umlenkhebel.
Die Ablenkung durch die Druckerplanung hat mir auch wieder eine andere Sichtweise gegeben.
Das Ausfräsen des Bereiches der MDF-Platte auf die Slottiefe für die Weichenzunge und die genaue Positionierung (welche ja nicht 100%ig passt bei der Weiche) brachte mich auf einen anderen Lösungsansatz der viel einfacher ist als das bisherige Verfahren.
Wenn ich schon den Zungenbereich ausfräsen muss, warum dann nicht gleich durch die ganze Platte?
Damit schlage ich gleich mehrere Fliegen mit einem Klappe

In diese Öffnung kann dann kann ich ein in der Plattendicke angepasstes Druckteil einsetzen auf dem die Zunge liegt.
Die auf Glas gedruckten Teile sind extrem Glatt, so das gleich ein Reibungsarmes gleiten der Zunge gewährleistet wäre anstelle dem rauem aufgefrästem MDF.
Durch das einsetzen des Halters in diese Fräsöffnung fällt gleichzeitig das Problem mit der Ausrichtung des Halter und der Zunge weg.
So reicht es die Befestigungslöcher im dem Halter etwas größer zu halten um ein Verlaufen beim setzen der Gewindebolzen ausgleichen zu können.
Weiter benötige ich dadurch auch keine so komplexe Bohrschablone mehr, was den ganzen Ablauf vereinfacht und Fehler, als auch geringere Abweichungen durch die (vorher) vielen Löcher bedeutet.
Die Position des Stellmagnet könnte ich auch noch gleich optimieren und gegebenenfalls mit auf die Halteplatte legen, was auch hier wieder Bohrungen minimieren würde.
Durch den neuen Drucker der einen größere Druckfläche haben wird, kann ich vielleicht auch eine Schablone entwerfen die ich dann mit der Fräse benutzen kann anstelle des Proxxon mit dem ich mehrere Durchgänge fahren muss.
Kurz gesagt werde ich wohl nochmals bei 0 mit den Weichen starten da es mir viele bisherigen Probleme erspart und die Genauigkeit erhöhen dürfte.